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Weingut Meier

Markt Nordheim

Architektur, fast schon PUR

Kurios ist diese Geschichte schon. 1990 kaufte sich Markus Meiers Großvater einen Weinberg zum Zeitvertreib. Der Enkelsohn wollte den Hobbybetrieb später im Nebenerwerb führen, denn seine hauptberufliche Profession ist das Ingenieurswesen. Schnell musste Markus Meier jedoch erkennen, dass man sich beim Wein entscheiden muss, will man erfolgreich sein. Markus Meier ging also zusammen mit seinem Vater noch einmal zur Schule, um das Winzerhandwerk zu erlernen. Dann begann eine Bilderbuchkarriere als Winzer, denn Westmittelfranken, wo der Ort Ulsenheim liegt, gehört ja nun nicht gerade zu den klassischen Weinbaugebieten.

Die besten Lagen bewirtschaftet Markus Meier denn auch im Unterfränkischen, aber dennoch: Von drei Hektar hat man bis 2015 auf etwa 15 Hektar aufgestockt. Und die Ergebnisse des Meierschen Weinausbaus können sich sehen und schmecken lassen. Die neue Vinothek ist ein intelligentes Gebäude, das mehr Energie erwirtschaftet, als es benötigt. Und die Weine, die der Jungwinzer Markus Meier ausbaut, finden bei den nationalen und internationalen Verkostungen regelmäßig begeisterte Zustimmung und höchste Anerkennung. Die 2013 eröffnete Vinothek bietet Räumlichkeiten für die schönsten Momente des Lebens an und für die sachlichsten Termine, die man sich denken kann. Alles dazwischen ist natürlich auch möglich. Gesuchter Platz der meisten Gäste in der Vinothek ist der Wintergarten, der in einen kleinen Weingarten hineinragt, in dem exemplarisch einige Rebstöcke von denjenigen Sorten gedeihen, die Meier bevorzugt an- und ausbaut. Passend zur puristischen und daher besonders ansprechenden Architektur der Vinothek startete Meier 2014 mit seinen PUR-Weinen. Das sind Spitzenweine von Silvaner, Riesling, Burgunder oder Cabernet. Und klar, bei der fränkischen Weingala im Dezember 2015 gab’s dann auch einen Ehrenpreis für den Cabernet Barrique trocken von Markus Meier. Was der Ulsenheimer anfasst, es wird.


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