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Weingut Kirch

Volkach

Forsch und wagemutig

Seit vielen Generationen arbeitet die Winzerfamilie Kirch in Fahr am Main nun schon im Weinberg. Das eigene Winzergut wurde in den 1970er Jahren in unmittelbarer Nachbarschaft zu sonnenbeschienenen Rebgärten errichtet und neuerdings sitzt der Weingenießer, wenn er Zeit und Muße mitbringt, auf der neuen Freiterrasse mitten zwischen den Rebstöcken. Monika und Matthias Kirch führen das Weingut nach dem Generationswechsel in die Zukunft. Treu bleiben sie dabei dem Motto des Traditionshauses Kirch, das „Entschlossenheit, Passion und ständiges Streben nach bester Qualität“ lautet.

Um das Weingut weiterhin zukunftssicher am Markt zu platzieren und um das Vertrauen in die Zukunft des eigenen Betriebes und des ausgewiesenen Könnens zu signalisieren, ließen die Kirchs über der südlich des Bestandsgebäudes gelegenen Terrasse eine neue Vinothek errichten. Dieser Pavillon setzt nun tatsächlich Zeichen in Fahr und über das Weindorf hinaus. Die Architekten haben sich für eine Stahl-Glas-Konstruktion entschieden, um den neuen Verkostungspavillon leicht und transparent wie die Brücke auf einem modernen Main-Lastschiff erscheinen zu lassen. Innen und Außen sollten miteinander verschmelzen und das leichte Segeldach über dem Glashaus erlaubt natürlich eine Assoziation zur Redewendung „vom Segel setzen“ - einer Metapher also auf den Zukunftsoptimismus des Menschen. Zuletzt, und da kommt die Bedeutung des schräg unter das auskragende Segeldach gestellten Stahlpylons mit Goldkugel zur Geltung, zuletzt wurde Freya Kirch, die Tochter von Monika und Matthias Kirch, als Weinprinzessin von Fahr gekürt. Wenn sie ihrer Mutter nacheifert, dann könnte sie möglicherweise bald schon einmal den Thron der fränkischen Weinkönigin besteigen. Denn Monika Kirch, eine geborene Kram, war von 1984 bis 1986 fränkische Weinkönigin und deutsche Weinprinzessin. Die Architekten sehen die konstruktiv notwendige Stahlstütze unter dem von beiden Seiten mit Blech verkleideten Stahlrost, der zu einem Dachsegel geknickt wurde, gerne auch als Symbol für einen Anker mit Ankerpunkt im Weingarten und in der Tradition des Weingutes Kirch.


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